Toleranz ist lernbar



Toleranz ist nötig, damit Menschen mit unterschiedlichen Werten,

Lebensformen oder Überzeugungen zusammenleben können.


Toleranz ist eine Grundlage unserer demokratischen Grundordnung.


Toleranz umfasst die Auseinandersetzung mit anderen,

die Entdeckung von Gemeinsamkeiten in der Unterschiedlichkeit und Vielfalt

und das bewusste Wahrnehmen von Differenz.



Toleranz erfordert Neugier, Interesse und Dialogbereitschaft


Gleichgültigkeit ist Ignoranz



PAETS - Pädagogischer Tag Stuttgart thematisiert die Bedeutung von Toleranz und Intoleranz

in Schule und Gesellschaft und gibt konkrete Hilfestellungen für Unterricht und Alltag.

Programm


Am Vormittag


09:00 Uhr

Musikalischer Auftakt


09:15 Uhr

Begrüßung und Einführung in den Tag


09:30 Uhr

Vortrag


10:30 Uhr

Pause


11:00 Uhr

Podiumsdiskussion

Am Nachmittag


12:30 - 13:30 Uhr

Mittagspause


13:30 Uhr

Gesprächsforen

und

Workshops


15:30 Uhr

Abschluss

Multireligiöse Feier

Der Vortrag


Prof. Dr. Heitmeyers sozialwissenschaftliche Forschungsinteressen gelten unter anderen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.


Das Podium


Was bedeutet Toleranz im Schulalltag.

Diskutiert wird mit Videostatements von Jugendlichen und Lehrkräften.


Die Workshops


Acht Gesprächsforen und Workshops bieten  aktuelle Erkenntnisse und praxisbezogene Hilfestellungen.


Der Vortrag


Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer
Senior Research Professor an der
Universität Bielefeld



Pluralitätsfähigkeit lernen. Kultursensibel werden.


Von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
und riskanter Toleranz


In der bundesdeutschen Wirklichkeit
ist die Würde des Menschen antastbar.

Eine Vielzahl sozial schwacher Gruppen wird mit Vorurteilen seitens der Mehrheitsgesellschaft belegt. Professor Wilhelm Heitmeyer spricht in diesem Zusammenhang von einer Ideologie der Ungleichwertigkeit.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
                                     Grundgesetz, Art. 1

Das Podium


Auf dem Podium stehen drei Fragen über Toleranz im Schulalltag zur Diskussion.



Was bedeutet Toleranz im Schulalltag?

Wo sind die Grenzen der Toleranz, welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Wo vermisse ich Toleranz und wie kann sie sich entwickeln?



Eingeleitet werden die Themenbereiche jeweils mit Videostatements von Jugendlichen und Lehrkräften.




Auf dem Podium:

Moderation: Wolfgang Heim
Südwestrundfunk SWR
Stuttgart

Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer
Senior Research Professor
an der Universität Bielefeld

Ulrike Brittinger
Leitendende
Schulamtsdirektorin
Stuttgart

Isabel Fezer
Schulbürgermeisterin
Stuttgart

Oberkirchenrat Werner Baur
Dezernat Kirche und Bildung
Evangelische Landeskirche Württemberg

Videostatements zur Toleranz


Hier zeigen wir Ihnen Ausschnitte des Videofilms zur Podiumsdiskussion.


Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Altenburgschule Bad Cannstatt.



Betreuung & Realisation:  Frau Langer und Herr Mannweiler




Die Workshops


G 1     Toleranz als Lernziel

Gesprächsforum: Die Toleranzerziehung wird auf religiöse / interreligiöse Toleranz bezogen und am Beispiel interreligiösen Lernens konkretisiert. Vorstellung empirischer Befunde, u.a. aus der Tübinger Forschungsarbeit.


Prof. Dr. Friedrich Schweitzer
Praktische Theologie / Religionspädagogik Universität Tübingen

W 3     Vielfalt leben – Schätze heben

Workshop: Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in Einrichtungen: Strategie oder Alibi?
Sichtbarkeit erhöhen - Praxis reflektieren - Umsetzung gestalten


Ursula Kress, Erziehungswissenschaftlerin, Beauftragte für Chancengleichheit der Evang. Landeskirche Württemberg

G 2     Große Vielfalt – weniger Chancen

Gesprächsforum: Eine Studie der Heinrich-Heine-Universität gibt Einblick in die Vorstellungen der Menschen mit Migrationshintergrund und zeigt deren Ressourcen und Potentiale im Bildungsbereich.


Christian Fischer, Politologe
Team Fischer & Kollegen, Trainings für kulturelle Kompetenzen, München

W 4     Toleranz muss man erlernen

Workshop: Mit den Toleranzwochen der Stiphtung Christoph Sonntag
wird dies Schulklassen und Gruppen (ab der 9. Klasse) mithilfe von abwechslungsreichen Bildungsmethoden ermöglicht.


Luigi Scarano
Trainer für Persönlichkeitsentwicklung, Christoph Sonntag-Stiphtung

W 1     Toleranz und Bekenntnis

Workshop: Inwiefern ist Toleranz auf Bekenntnis angewiesen? Welche Möglichkeiten der jüdisch-christlichen Perspektive in der Heterogenität der schulischen Landschaft gibt es?


Pfarrerin Bärbel Hornberger-Fehrlen, Fach-/Inklusionberatung, Stuttgart    
Pfarrer Tobias Rößler, Transaktionsanalytische-/Inklusionsberatung, Schwäbisch Hall

W 5     Transkulturelle Biographiearbeit

Workshop: Wie und wieso trägt transkulturelle Biographiearbeit zu einer vorurteilsfreieren Wahrnehmung und Kommunikation bei?




Dr. Annemarie Schweighofer-Brauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im FBI-Innsbruck, Erwachsenenbildnerin

W 2     Teaching Gender?

Workshop: Anhand des Lehr-Lern-Spiels „Identitätenlotto“ und verschiedener Unterrichtskonzepte werden Ansätze einer genderreflexiven Pädagogik diskutiert.


Dipl.-Soz. Juliette Wedl, Geschäftsführung des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies
M.A. Annette Bartsch, Leitung der Zentralstelle für Weiterbildung der Technischen Universität Braunschweig

W 6     Die Drei-Religionen-Schule

Workshop: Juden, Christen und Muslime gestalten gemeinsam Schule. Vorstellung des religionspädagogischen Konzepts der Drei-Religionen-Schule in Osnabrück.




Claudia Sturm, Schulrätin i.K.
Stellv. Stiftungsvorstand der Schulstiftung im Bistum Osnabrück

Bitte geben Sie mit der Anmledung (am Seitenende) 3 Workshops / Gesprächsforen

in der Reihenfolge in der von Ihnen gewünschten Priorität an.

(Bspw.: G2, W3, W5)


Wir versuchen Sie für den von Ihnen an erster Stelle stehenden Workshop / Gesprächsforum einzubuchen.


Melden sich für einen Workshop / Gesprächsforum zu viele Teilnehmende an, entscheidet der Eingang der Anmeldungen.

Sie werden dann automatisch in einen der beiden als Alternative genannten eingebucht.


An welchem Workshop / Gesprächsforum Sie teilnehmen erfahren Sie am Veranstaltungstag.


Eine frühere Information ist aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich.

Anmeldung


Melden Sie sich zum PAETS 2017 an.


Einfach das nachstehende Formular ausfüllen und absenden.


Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Am Veranstaltungstag liegt eine Teilnahmebestätigung für Sie aus.



Eine Anmeldebestätigung erhalten Sie per Mail.



Das PAETS-Team 2017 freut sich auf Ihr Kommen!


PAETS Pädagogischer Tag Stuttgart 2017


Toleranz lernen


13. Oktober 2017




Hospitalhof Stuttgart

Büchsenstraße 33

70174 Stuttgart

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